Mundgeruch

Viele Menschen leiden unter Mundgeruch und meistens ohne es selbst zu bemerken. Mundgeruch ist  außerdem für viele betroffene Menschen ein sehr unangenehmes Thema. Wenige Betroffene sprechen offen über ihr Leiden, da sie Angst davor haben, als „unhygienisch“ angesehen zu werden. Im Umkehrschluss trauen sich auch nicht viele Menschen, einen bemerkten Mundgeruch anzusprechen, aus Angst den Betroffenen zu verletzen.
Es gibt viele Ursachen, die zum lästigen Mundgeruch führen. Prinzipiell sollte erst in der Mundhöhle nach der Ursache gesucht werden. Dabei können schlechte Mundhygiene, Parodontalerkrankungen (Zahnbetterkrankungen), Mundschleimhautveränderung (meist bösartig), Tonsillitis (Mandelentzündung), Beläge auf der Zunge, Karies (Zahnfäule) und defekte Füllung- und Kronenränder die Ursache für dieses Leiden darstellen.
Ihr Zahnarzt kann diese Ursachen feststellen und behandeln.
Bei einer schlechten Mundhygiene kann eine professionelle Zahnreinigung Abhilfe verschaffen. Ihre behandelnde Prophylaxeassistentin bzw. Dentalhygienikerin wird Ihnen helfen, Ihre Schwächen bei der täglichen Zahnreinigung aufzudecken und Sie motivieren die Hilfsmittel für die richtige Mundhygiene auch korrekt anzuwenden.
Defekte Füllungen oder Kronen müssen ausgetauscht und kariös erkrankte Zähne behandelt werden. Nur so kann eine gesunde und gut funktionierende Mundflora wieder aufgebaut werden.
Nach Beseitigung der Bakterien, die für den Mundgeruch verantwortlich sind, kann mit einer schnellen Heilung gerechnet werden.
Bei bestehenden Beschwerden sollte eine internistische Diagnostik erfolgen, um Ursachen im Magen-Darmtrakt auszuschließen. Ihr Zahnarzt wird Sie dahingehend gerne beraten.

SociBook del.icio.us Digg Facebook Google Yahoo Buzz StumbleUpon
Veröffentlicht unter Implantologie | Hinterlasse einen Kommentar

Prophylaxe-Individualprophylaxe „Wellness für die Zähne“

Der Begriff Prophylaxe wird in der Medizin als Maßnahme der Gesunderhaltung des Körpers verstanden. Wie auch in anderen Fachbereichen der Medizin, stellen vorbeugende Maßnahmen, sowie die Früherkennung von Krankheiten die Grundpfeiler einer modernen zahnmedizinischen Versorgung dar.
Dabei ist es wichtig die Zähne und die Mundschleimhaut in regelmäßigen Abständen von Ihrem Zahnarzt/ Ihrer Zahnärztin kontrollieren zu lassen. Nur so können Erkrankungen früh erkannt und somit auch rechtzeitig behandelt werden.

„Es gibt nichts, was die Menschen lieber erhalten möchten und weniger pflegen, als ihre Gesundheit. ” (von Jean De La Bruyere)

Denn Erkrankungen, die früh erkannt und behandelt werden, sind einfacher und erfolgreicher zu behandeln. So ist eine Parodontitis („Zahnbetterkrankung“) erfolgreich zu stoppen, wohingegen schwere Verlaufsformen im Spätstadium sogar mit Zahnverlusten einhergehen können.

Eine Initialkaries (beginnende Karies- im Anfangsstadium) kann minimalinvasiv (minimaler Substanzabtrag) behandelt werden. Auch Mundschleimhauterkrankungen haben eine deutlich bessere Prognose, wenn sie rechtzeitig erkannt und behandelt werden.
Die Individualprophylaxe oder auch professionelle Zahnreinigung kann dabei einen großen Beitrag zur Gesunderhaltung der Zähne und des Zahnfleisches leisten.
Bei der Individualprophylaxe entfernt eine speziell ausgebildete Prophylaxeassistentin oder Dentalhygienikerin alle weichen und harten Beläge auf den Zähnen, Putzdefizite werden mit Ihnen besprochen und individuell geeignete Mundhygieneartikel empfohlen, die Zahnoberflächen werden anschließend poliert und geglättet. Somit sind die Zähne von Belägen befreit, die viele krankmachende Keime und Bakterien beherbergen, wodurch das Kariesrisiko gesenkt wird und das Zahnfleisch vor dem Entstehen von Entzündungen geschützt ist. Positiver Nebeneffekt der Reinigung ist, dass die Zähne durch Entfernen der alten Beläge und Verfärbungen heller erscheinen als vorher.

Zusammenfassend ist festzustellen, dass die regelmäßigen Kontrollsitzungen bei Ihrem Zahnarzt für die Gesunderhaltung Ihrer Zähne unumgänglich sind. Als zusätzliche prophylaktische Maßnahme sollten Sie mindestens zweimal jährlich eine professionelle Zahnreinigung durchführen lassen, um einen positiven Beitrag für ihre Mundgesundheit zu leisten.

Besuchen Sie uns auch auf unserer Homepage:

http://www.zahnarzt-siebers.de

SociBook del.icio.us Digg Facebook Google Yahoo Buzz StumbleUpon
Veröffentlicht unter Implantologie | Hinterlasse einen Kommentar

Zahnpflege im Babyalter

Zahnpflege im Babyalter

Was vielen Eltern nicht wissen ist: Die Mundhygiene und die Sorge um die Zähne ihres Kindes beginnt lange bevor die ersten Zähnchen sich im Munde ihres Kindes zeigen. Ein adäquater Mineralienhaushalt muss durch eine ausgewogene Ernährung gesichert sein. Nur so kann die Bildung von gesundem Knochen und gesunden Zähnen vorhersagbar stattfinden. Viele Kinderärzte und Zahnärzte empfehlen zudem die Gabe von Vitamin D in Kombination mit Fluorid, um Mangelerscheinungen zu vermeiden.

Zum Zeitpunkt der Geburt ist die Mundhöhle des Neugeborenen keimfrei. Bakterien werden erst durch die Umwelt und den engen Kontakt mit den Eltern übertragen. Die bakterielle Erstinfektion ihres Kindes findet also in der Regel durch die in der Mundhöhle der Eltern vorhandenen Bakterien und Keime statt. Deshalb ist es außerordentlich wichtig, dass Eltern sich bereits vor der Geburt um ihre eigenen Zähne kümmern. Sie müssen ihre Zähne adäquat pflegen und eine notwendige Behandlung muss bereits vor der Geburt abgeschlossen sein. Eine unnötige Keimbelastung des Neugeborenen und die Ansteckung mit Karies und Parodontitis kann auf diese Weise vorhersagbar und sicher vermieden werden.

Der Zahndurchbruch beginnt etwas mit dem vierten bis sechsten Lebensmonat des Kindes und kann mit zahlreichen Begleiterscheinungen einhergehen: typisch sind z.B. vermehrter Speichelfluss, Schwellung und Rötung der Mundschleimhaut, Schmerzen und sogar Fieber. Es kann sich auch in vorübergehenden Appetit- und Schlafstörungen äußern und das Baby wirkt in dieser Phase besonders wehleidig und erscheint hypersensibel und gereizt. Bei einigen Kindern kommen die Zähne aber auch ohne jegliche Symptome scheinbar “über Nacht”.

Eventuell auftretende Zahnungsbeschwerden können mit einfachen Mitteln wirkungsvoll gelindert werden. So können sie ihrem Kind unter Aufsicht etwas Hartes zum darauf „herumbeissen“ geben: geeignet dafür sind z.B. Brotkruste, Karottenstück, Knäckebrot, Zwieback usw. (selbstverständlich alles ohne Zucker). Es gibt allerdings auch spezielle Beißringe, die den gleichen Zweck erfüllen. Diese Beißringe aus Gummi gibt es auch zum Kühlen aus dem Eisfach, was von vielen Babys als sehr angenehm empfunden wird. Außerdem ist es besser darauf als auf den Fingerchen zu Kauen. Im Einzelfall kann die Anwendung von lindernden Gels oder Salben erforderlich sein um ihrem Kind etwas Erleichterung zu verschaffen. Hierfür sollten sie allerdings unbedingt vorher Rücksprache mit ihrem Kinderarzt halten.

Sobald die ersten Zähnchen sichtbar sind muss mit der eigentlichen Zahnpflege begonnen werden. Ab diesem Zeitpunkt muss regelmäßig geputzt werden. Dies ist selbstverständlich Aufgabe der Eltern, da die Kinder noch nicht dazu in der Lage sind.

Anfangs genügt für die Zahnpflege des/der ersten Zähnchen ein fusselfreies Tuch, Mulltupfer, Fingerling (siehe Foto unten), Superfloss oder ein Wattestäbchen. Sie können allerdings auch von Beginn an eine nicht zu harte Zahnbürste mit einem kleinen Bürstenkopf verwenden. Zahnpasta ist die ersten zwei Lebensjahre nicht unbedingt erforderlich.

Idealerweise erfolgt die Reinigung nach jeder Hauptmahlzeit, also dreimal täglich. Unverzichtbar ist die Zahnreinigung allerdings vor dem abendlichen Schlafen gehen. Wichtig ist es das Kind an den zeitlichen Ablauf zu gewöhnen: Zähneputzen muss von klein auf bis ins hohe Alter ein normaler Teil des Tagesablaufs werden. Als Eltern müssen sie dabei bedenken: Sie sind das Vorbild. Sie können von ihrem Kind nicht verlangen, was sie selber nicht tun.

Spätestens sobald mehrere Zähne vorhanden sind sollten sie mit einer Zahnbürste reinigen. Diese sollte nicht zu hart sein und über ein kleines Borstenfeld verfügen, also einen kleinen kindgerechten Kopf aufweisen.

Wenn das Kind motorisch in der Lage ist die Zahnbürste selbst zu benutzen, sollte ihm spielerisch der Gebrauch erklärt werden. Dabei können lustige Zahnbürsten oder Zahnpastatuben unterstützen und hilfreich sein. Machen sie sich einen Spaß daraus mit ihrem Baby zusammen die Zähne zu putzen. Sie werden sehen wie viel Spaß ihr Kind daran hat, es ihnen mit seiner eigenen „Babyzahnbürste“ gleichzutun.

Abends sollten sie eine erbsengroße Portion Zahnpasta auf das Borstenfeld der Zahnbürste geben und damit die Zähne putzen. Nach dem Zähneputzen darf es keine süßen Getränke oder Nahrungsmittel mehr geben. Das berühmte „Betthupferl“ ist heutzutage verboten.

Das Kind sollte so früh wie möglich zum selbstständigen Putzen angehalten werden. Selbstverständlich muss der Putzerfolg kontrolliert werden. Schieben sie die Oberlippe ihres Kindes beiseite und kontrollieren sie, ob sich auf den Zähnen noch Beläge befinden, oder ob die Schneidezähne ausreichend geputzt wurden und sauber sind. Später, wenn die Backenzähne vorhanden sind, ist die Kontrolle dieser Zähne notwendig, da sie schwieriger zu erreichen und damit zu putzen sind als die Schneidezähne. Abhängig von der unterschiedlichen Entwicklung der Kinder ist ein Nachputzen der Zähne bis zum Alter von 8 Jahren erforderlich. In den ersten Jahren fehlt den Kindern noch die manuelle Geschicklichkeit, um die Zahnputzbewegungen exakt und korrekt auszuführen, weshalb das Nachputzen zwingend erforderlich ist. Sie als Eltern sind für die Zahngesundheit ihres Kindes verantwortlich.

Zahn- und Mundgesundheit: Genauso wichtig wie die korrekte und regelmäßige Mundhygiene ist eine gesunde und ausgewogene Ernährung ihres Kindes. Obst- und Gemüsesäfte sind für eine gesunde Ernährung nicht erforderlich. Die wertvollen Bestandteile von Obst stecken in den ganzen Früchten und gehen teilweise bei der Produktion der Säfte verloren. Selbst Obstsäfte „ohne Zuckerzusatz“ enthalten große Mengen Fruchtzucker und Säuren. Deshalb sind Obst- und Gemüsesäfte schädlich für die Zähne und für eine gesunde Ernährung ihres Kindes nicht erforderlich. Zahnprobleme im Milchgebiss entstehen vornehmlich durch Zucker und Säuren. Keinesfalls sollten die Zähne deshalb beim Nuckeln aus Babyfläschchen dauerhaft von zucker- oder säurehaltiger Lösung umspült werden. Besonders schädlich sind Frucht- oder Gemüsesäfte, aber auch gesüßte Tees, wenn sie aus einer Nuckelflasche gesaugt werden. Die Verweildauer der Zuckerstoffe in der Mundhöhle wird so stark erhöht, und es kann zu einer massiven kariösen Zerstörung der Milchzähne kommen – der sogenannten Flaschenkaries.

Auch mit süßen Zwischenmahlzeiten sollten sie sparsam sein, um die Verweildauer von Zuckern in der Mundhöhle zu limitieren. Stattdessen können sie ihrem Kind klein geschnittenes Obst oder Gemüse geben. Auch Knäckebrot oder Zwieback eignet sich für kleine Zwischenmahlzeiten oder zum einfach daran „lutschen“.

Prinzipiell gilt: Am besten nur drei bis vier Hauptmahlzeiten und zucker- und säurehaltige Nahrungsmittel nur zur diesen Mahlzeiten, zuckerhaltigen Zwischenmahlzeiten sind zu vermeiden.

Wenn sie alle diese Tipps beachten wird es für sie eine Freude sein die gesunden Zähne ihres Kindes ihrem Zahnarzt oder ihrer Prophylaxeassistentin zu zeigen. Gehen sie mit ihrem Kind ruhig schon sehr früh und dann regelmäßig mit zum Zahnarzt. So kann es sich ungezwungen und  entspannt an die Athmosphäre einer Zahnarztpraxis gewöhnen und Vertrauen gewinnen. Das ist für später notwendige professionelle Zahnreinigungen oder evtl. auftretende Probleme sehr wichtig.

SociBook del.icio.us Digg Facebook Google Yahoo Buzz StumbleUpon
Veröffentlicht unter Implantologie | Verschlagwortet mit , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Ästhetische Zahnheilkunde:

Die ästhetische Zahnheilkunde umfasst jegliche Korrekturen von Zahnfehlstellungen, Zahnanomalien, Zahnverfärbungen, Verlängerung von abradierten („abgeknirschten“) Zähnen, Formveränderungen, Schließen von Zahnlücken und Zahnreparaturen (abgebrochene Zähne).

Leichte Zahnfehlstellungen- und anomalien (angeborene oder erworben) können mittels  noninvasiver (ohne Abtrag von Zahnsubstanz) Verfahren, durch Auftragen von zahnfarbenen Kunststoffen oder aufgeklebten Keramikschalen korrigiert werden. Bei ausgeprägten Zahnfehlstellungen können nach minimalem Beschleifen laborgefertigte Veneers (Keramikschalen) zur Korrektur dienen. Eine minimale optische Zahnrotation ist mit diesen Verfahren ebenfalls möglich. Schwerwiegende Zahnfehlstellungen können meistens nur in Kombination mit einer kieferorthopädischen Behandlung verändert werden.

Zahnverfärbungen sind durch verschiedene Verfahren zu beseitigen. Durch Bleichen der Zähne können exogene (Farbauflagerungen durch äußere Einflüsse, wie Kaffee, Tee, Rotwein und Nikotin) Verfärbungen entfernt werden. Dazu werden die Zähne in einer ersten Sitzung professionell durch eine Dentalhygienikerin oder Prophylaxeassistentin von harten und weichen Belägen befreit und poliert. Anschließend können die Zähne mit einem aufhellenden Bleichgel behandelt werden. Dazu werden individuelle Bleichschienen hergestellt, mit der die Patienten zu Hause bis zum gewünschten Ergebnis die Zähne bleichen können. Endogene (von „innen“ zugefügte Schäden, z.B. durch Antibiotia wie das Tetracyclin) Verfärbungen können durch Keramikschalen oder mit Hilfe von zahnfarbenen Kunststoffen korrigiert werden.

Verlängerung von abgeknirschten Zähnen:

Lückenschluss:

Zahnreparaturen:

Fotos: Zahnarztpraxis Dr. Siebers

SociBook del.icio.us Digg Facebook Google Yahoo Buzz StumbleUpon
Veröffentlicht unter Implantologie | Hinterlasse einen Kommentar

Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) früh erkennen:

Diabetes mellitus ist eine Stoffwechselerkrankung bei der durch verschiedene Ursachen der Zucker im Blut nicht abgebaut wird. Dabei können der Mangel oder die Resistenz des Zucker abbauenden Hormons Insulin zu hohen Konzentrationen von Zucker im Blut führen.

Zahnärzte können durch Inspektion der Mundhöhle und gezielte Untersuchungsmethoden erste Anzeichen für diese Volkskrankheit erkennen und bei Verdacht an Spezialisten überweisen. Patienten die an Diabetes mellitus leiden, weisen häufiger Parodontalerkrankung  (Zahnbetterkrankungen) auf. Außerdem leiden diese Patienten an Wundheilungsstörungen nach Zahnextraktionen. Schwellungen und Zahnfleischbluten unerklärlicher Genese können ebenfalls durch die Zuckerkrankheit verursacht sein.

Bestehende Zahnfleischerkrankungen können durch den Diabetes mellitus schwerwiegende Verlaufsformen annehmen, wenn sie nicht behandelt werden. Eine unbehandelte Zahnfleischerkrankung kann im Umkehrschluss die Ursache für einen schlecht einstellbaren Diabetes darstellen. Durch eine erfolgreiche Zahnfleischbehandlung kann somit die Prognose der Behandlung des Diabetes deutlich verbessert werden. Außerdem ist für die Prognose der Zahnbetterkrankung die frühzeitige Diagnose besonders wichtig. Nur durch eine Behandlung im frühen Stadium dieser Erkrankung ist der Zahnerhalt möglich.

Schlussfolgernd ist zu erwähnen, dass Zahnärzte einen bedeutenden Beitrag zur Gesunderhaltung und Prävention von Allgemeinerkrankungen leisten können!

SociBook del.icio.us Digg Facebook Google Yahoo Buzz StumbleUpon
Veröffentlicht unter Implantologie | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar